Anonymous-9

M-N-S (n) Mord-Nekrophilie-Suizid

Es war Pfusch, eine Blamage für die Abteilung und für mich als ihr Leiter. Die Sache klebte an mir wie Gestank und keine Seife war stark genug, um ihn abzuwaschen. Natürlich musste ich meinen Posten räumen. Ich wurde von der Chefetage verbannt. Das Einzige, was mir blieb, war meine Existenz. Und die hätte ich ebenfalls gerne verloren.

Wir hatten uns in einen bevorstehenden erweiterten Selbstmord eingeschlichen. Dafür war ich zuständig: Kindsmord, Muttermord, Vatermord — innerfamiliäre Tötungsdelikte waren meine Spezialität. Ich hetzte den Flur hinunter. Den Rauchgeruch bemerkte ich kaum noch. Er war immer da, mal mehr, mal weniger, je nachdem, was sonst noch im Gebäude los war. Feuer war hier eine feste Größe.

Der Neue arbeitete mit mir zusammen. Horton. Er hatte sich den Posten verdient, in dem er erst seine Familie und dann sich selbst um die Ecke gebracht hatte. Keine Überlebenden, Aufmacher der lokalen Nachrichten für zwei volle Tage. Kurz darauf kam er nach Hades und traf mich, seinen Mentor.

Ohne allzu sehr in die blutigen Details zu gehen: Die Kinder lagen abgeschlachtet neben ihrer Mutter, die gerade an einem Schock verstarb. Die blutgetränkten Kuscheltiere erzählten die ganze Geschichte in einem einzigen lukrativen Bild in den Nachrichten. Es war solch ein eindrucksvoller Anblick des Grauens, dass wir uns gegenseitig abklatschen und auf die Schultern klopften. Mir brachte es Ansehen und eine lobende Beurteilung.

Ja, ich hatte Hortons Verstand manipuliert, bis er glaubte, dass mein mörderischer Plan für seine Familie sein eigener war. Nachdem ich ihn mehrere Monate verfolgt hatte, war ich schließlich in sein Unterbewusstsein eingedrungen, als er sich mit Schnaps, Gras und Pornos zudröhnte. Drei Tage ohne Schlaf hatten sein Gehirn hübsch eingetrübt und für Vorschläge dämonische Natur empfänglich gemacht. Wie heißt es in dem Song? Please allow me to introduce myself.

Und nun arbeiteten Horton und ich zusammen. In den letzten Wochen hatte er mir bei ein paar Jobs über die Schulter geguckt und mit mir den Papierkram erledigt. Heute agierte unter meinem wachsamen Auge das erste Mal alleine. Wir hatten uns einen depressiven Kerl auf Long Island ausgeguckt. Es hätte ein Leichtes sein sollen, ihn innerhalb von einigen Stunden zu einem Mord an seiner Frau plus anschließenden Selbstmord zu bewegen. Dachte ich wenigstens.

In den Fluren unseres High-Tech-Gebäudes aus gebürstetem Stahl war es flüsterleise. Draußen, hinter den wandhohen Fenstern, tobte die Hölle. Dort wüteten die Feuer, in denen die Neuzugänge in den ersten Wochen immer und immer wieder verbrannten. Es sollte eine reinigende Wirkung haben. Rauch und Asche hingen so dicht in der Luft, dass man an ihnen erstickte oder an einem Herzinfarkt einging. Sobald die Tortur vorüber schien, wurde man wieder ins Leben zurückgerufen, und der ganze Spaß ging von vorne los. Das Lustige an der Hölle ist, dass der Tod nie von Dauer ist. Hier ist man nur eines: untot.

Schwitzende, rußbedeckte Männer mit weniger Eignung, als ich sie hatte, rackerten dort draußen mit Forken der alten Schule und stupsten die Frischlinge in die tosenden Flammen. Ich und meine Einheit blieben in dem klimatisierten Gebäude und tranken Eiswasser. Die Mahlzeiten wurden uns gebracht. Wir schliefen nie. Andernfalls wären wir sofort nach draußen zum Feuerschüren degradiert worden. Der Druck war buchstäblich höllisch.

Nach meinem ersten Martyrium im Feuer wurde mir mitgeteilt, dass das Vergehen, das ich zum Zeitpunkt meines Todes begangen hatte, für den Rest der Ewigkeit mein Betätigungsfeld sein würde. So kam ich zu den innerfamiliäre Tötungsdelikten.

Ich joggte den Flur hinunter, vorbei an unzähligen Räumen, in denen bleiche Männer über bergeweise Papierkram hockten. Totenscheine, Haftbefehle, Hinrichtungsaufschübe – Konfetti, das Menschen mit ihren Verbrechen verband – stapelten sich auf Tischen, Stühlen, Fußböden und verstopften jede Ellbogenfreiheit. Papierkram war wichtig, um unsere nicht immer fehlerfreie Geheimdienstarbeit zu verifizieren.

Es war eine unerträglich langweilige Arbeit, die üblicherweise Polizistenmördern vorbehalten war, und wie ich so den Flur entlang stapfte, erschien aus dem Nichts ein Schwarm Hornissen um einen Mann, der gerade an seinem Schreibtisch einschlief. Seine Augenlider waren kaum geschlossen, da riss er sie wieder auf und glotzte auf eine wütend surrende Wolke über ihm.

»Ich bin wach! Ich bin wach!«, krächzte er. Zu spät. Die Hornissen tauchten ab und stachen ihm ins Gesicht, in die Augen und in jede Pore nackter Haut. Die Bürotür schlug zu und schnitt seine Hilferufe ab.

Ich nahm kaum Notiz davon. Das Verlangen nach Schlaf war unendlich, und immer neue Schrecken tauchten auf, um Schlaf zu vereiteln. So ist es eben in Hades.

Ich rannte die letzten Meter bis zum Letzten Raum, in dem wir gemeinsam Letzte Tage durchführten. Der Raum war in ein kühles Halbdunkel gehüllt. Dutzende Monitore zeigten unsere Zielperson alleine zu Hause, langsam den Verstand verlierend, als wir geräuschlos in ihn eindrangen. Bis zu einem Letzten Tag vergingen manchmal Jahre.

Es braucht Geschick, um einem Sterblichen einen Mord einzureden, und es braucht eine besondere Raffinesse für einen Mord an einem Mitglied der Familie, weil Blut ja bekanntlich dicker ist als Wasser. Innerfamiliäre Tötungsdelikte benötigen viel größere Grenzverschiebungen als etwa der Mord an einem Freund. Es ist einfach, einen Sterblichen dazu zu bringen, einen x-beliebigen Fremden umzubringen. Aber eine Person auslöschen, die sie seit ihrer Geburt kennen... sagen wir einfach, dass einige Menschen dafür Hilfe brauchen — und da kommt jemand — besser gesagt: etwas — wie ich ins Spiel.

»Leute, wie läuft's?«

Meine Leute blickten mich kurz mit der üblichen Mischung aus Abscheu und Ermüdung an. Alles wie gehabt. Horton saß am Regiepult und flüsterte in sein Headset. Er plapperte unentwegt und geradewegs in die Psyche der Zielperson.

»Nun mach schon. Tu es. Bist du etwa eine Pussy? Das Leben ist scheiße. Du weißt, was zu tun ist...«

Ich zeigte Horton meinen hochgestreckten Daumen und lehnte mich vor, um mir ein besseres Bild machen zu können.

Sein Name war Arlitz. Ian Arlitz. Verheiratet, eine Tochter. Das Licht seines Lebens. Beruflich lief es mittelprächtig. Er leitete einen Kundendienst, der aufgelöst und nach Indien ausgelagert werden sollte. Arlitz sah keine Zukunft für sich, und so glaubte er, dass es auch keine gab.

»Es ist nicht richtig, es ist einfach nicht richtig«, sagten seine Gedanken.

»Du hast überhaupt keine Perspektiven. Kannst genauso gut Schluss machen und deine Familie mitnehmen«, antwortete Horton.

Natural Born Killers flackerte stumm über Arlitz' Flachbildschirm, während der Sound von Marilyn Manson jeden Anflug von Hoffnung im Keim erstickte. Horton hatte alle Grundlagen gelegt, um ihm die üblichen Hemmungen eines Sterblichen zu nehmen.

»Vielleicht ist es das Beste.«

»Jaaaaa. Sie wird bald nach Hause kommen. Warum es noch weiter aufschieben?«

Jeder im Letzten Raum war wie elektrisiert, als sich Arlitz' Haustür öffnete. Wir hörten aus der Ferne: »Liebling, ich bin wieder da«, gefolgt von: »Hallo, Papiiii!«

»Tu es. Jetzt gleich. Es ist das Beste«, flüsterte Horton.

Arlitz legte die Fernbedienung beiseite und nahm seinen 45er Revolver. Er zeigte keinerlei Gefühlsregung. Ein gutes Zeichen. Er überprüfte die Patronentrommel — geladen — und schnappte sie wieder zu. Er richtete die Waffe auf die Tür. Tat so, als spürte er einen Rückstoß. Dann steckte er sich den Lauf in den Mund und probte einen zweiten Schuss. Als er die Waffe senkte, stieß sie versehentlich gegen die Fernbedienung. Die Musik schaltete um auf — Frank Sinatra.

Meine Einheit stöhnte ein leises »Ohhh, Scheiße« im Kollektiv. Ich deutete ihnen, die Ruhe zu bewahren. Alles cool. Kein Problem. Nur eine kleine Verzögerung. Wir konnten ihn immer noch auf Kurs bringen.

Zuerst war es nichts weiter als ein Witz. Frank sang Strangers in the Night — ein Song über flüchtigen, bedeutungslosen Sex, wenn man sich nur den Refrain anhörte. Das passte zur Grundstimmung. Nach dem ersten Schock, der sich im Letzten Raum breit gemacht hatte, wurde wieder gekichert. Dann kam Fly Me to the Moon, das einen durchaus suizidalen Unterton haben konnte, wenn man ausreichend depressiv war. Wir waren an Unterbrechungen während eines M-N-S gewöhnt. Bislang hielten sie sich absolut ihm Rahmen.

»Anlegen! Zielen!«, drängte Horton.

Arlitz hob den Revolver, als zwei Paar Füße durch den Hausflur tippelten.

Ich schwelgte in der Musik und ließ sie gerne spielen. Ich mochte Sinatra vor langer Zeit, und ich genoss diesen kurzen Augenblick der Ablenkung, bevor sich der nahende sinnlose Tod in den endlosen Marsch der sinnlosen Tode einreihen würde, die mich jede wache Minute beschäftigt hielten. Und wie schon gesagt, so etwas wie Schlaf gibt es in Hades nicht.

In diese ruhige, stibitzte Pause hinein begann That’s Life. Das veränderte die Lage augenblicklich. Der Song besagt nämlich, die Dinge zu nehmen, wie sie kommen, und sie philosophisch zu betrachten, wenn sie aus den Fugen geraten. Jede verdammte Zeile des Liedes strotzt vor Humor, Weisheit und Selbstironie — eine echte Spaßbremse für einen M-N-S.

»Schalt sofort Reservoir Dogs ein!«, schrie ich Horton zu. Aber es war zu spät. Arlitz' Hand begann zu zittern. Wir konnten an seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass ein Licht sein Dunkel durchdrang, und das brachte die von uns so kunstvoll gestaltete Aura der Verzweiflung gehörig durcheinander.

Arlitz sprang auf und schlug sich immer wieder gegen den Kopf, wodurch unsere Leitung in sein Gehirn erst stotterte und dann verstummte. Wir sahen nur, wie Arlitz die Patronen aus dem Revolver schüttelte, als sein kleines Mädchen ins Zimmer platzte. Kurz darauf folgte seine Frau, lächelnd, und unsere Raumkontrolle versagte.

Sechs Monate Arbeit für'n Arsch.

Gelegentlich passiert es, dass ein Auftrag in die Hose geht, was zuerst einmal keine Tragödie ist. Natürlich würde man uns die Hölle heiß machen. Unsichtbare Läuse befielen die ganze Einheit, und wir sprangen auf und kratzten unser Fleisch blutig. Ab und zu stürmte ein Gnom in den Raum und stieß einen von uns in den Unterleib. Aber schließlich hatten wir genug gebüßt, und Arlitz war von Schnee von gestern.

Doch ein Jahr tauchte er wieder auf. Er machte Alarm wie ein frisch gerösteter Neuzugang. Ich hörte von davon, als Satan vorbeischaute und mir ein Buch auf den Tisch knallte. (Es ist nicht so, dass er auf einem schwarzen Thron tief unten in der Hölle sitzt und im tiefsten Bass skandiert. Er ist eher ein praktisch veranlagter Typ.)

»Haben Sie das gesehen?«, bellte er.

Natürlich wusste er, dass ich es nicht gesehen hatte. Es gab keine Bücher in der Hölle. Ich schielte auf den Titel: Das Böse besiegen von Ian Arlitz. Aus meiner Kehle ertönte ein unverfängliches Schnaufen, das mit einem »ahhh« begann und mit einem »öhhhh« aufhörte.

»Schwachkopf! Es ist eine Anleitung für potentielle Mörder, die durch die Kraft positiver Gedanken ihre Dämonen vertreiben können!«

Das Buch hob ab und knallte mir gegen den Kiefer, bevor es in Flammen aufging. Als die Asche auf Boden rieselte, schrie mir Satan Dinge ins Gesicht, die ich schon wusste: Unsere Zahlen waren mies. Es gab so wenig Besessenheit durch Dämonen wie nie zuvor, besonders in New York (eigentlich ein ergiebiges Territorium), wo Arlitz seine Lebenshilfe betrieb und die psychisch Kranken und chronisch Depressiven inspirierte. Deshalb verzeichneten wir Niedrigstände bei den innerfamiliären Tötungsdelikten, wovon die Führung natürlich ganz schnell Wind bekam.

Horton und ich steckten tief in der Scheiße.

»Ich verstehe es einfach nicht«, schnaufte Satan, als er aus dem Raum stampfte. »Wie kann ein Talent wie Sie solch eine wichtige Sache derart vermasseln?«

Horton wartete auf eine Gelegenheit, um mit mir unter vier Augen zu sprechen. Er bekam sie an den Pissbecken. Er flüsterte so leise, dass das Plätschern unserer Pisse fast seine Worte übertönte. »Was sich alle Kollegen fragen... Sie sind so böse und durchtrieben — sie hätten wissen müssen, dass Frank Sinatra einen schlechten Einfluss hat. Aber Sie haben die Musik laufen lassen. Haben sogar mit ihrem Stift im Takt geklopft! Irgendwie passt das nicht zusammen, Boss.«

Er blickte mich geradezu inständig an. Welche Erleichterung, einmal ein Gesicht zu sehen, das nicht nach hasserfüllter Langeweile aussah.

»Die Wahrheit ist... ich sollte nicht der Leiter dieser Abteilung sein.«

»Waaaas?«

Ich hob meine Stimme. Vielleicht war es mir mittlerweile egal. »Sie glauben, dass ich meine Verlobte erschoss und Sex mit ihrem Leichnam hatte, bevor ich mir das Gehirn wegblies, stimmt's?«

»Ein klassischer M-N-S. Eine Einführung war nicht erforderlich. So haben Sie sich für den Posten qualifiziert, Boss.«

»Nein, nein. Der Gerichtsmediziner hatte sich vertan. Er hatte einen schlimmen Kater. Er schrieb M-N-S in seinen Bericht. Aber das stimmte nicht. Nicht wirklich.« Ich plapperte meine Geheimnisse aus, während Horton sprachlos und mit offener Hose neben mir stand.

Die Sache trug sich in Wahrheit so zu: Ich fuchtelte allzu sorglos mit meiner Knarre rum, ein Schuss löste sich und traf die Liebe meines Leben. Ein Unfall. Ein schrecklicher Unfall mit tödlichen Folgen. Ich rief sofort den Notarzt. Sie hielt mich sanft in ihren blutüberströmten Armen. Ich wollte sagen, dass es mir leid tat, dass ich sie liebte. Aber engstirnig wie ich war, gab es nur einen Weg, ihr meine Liebe zu zeigen: durch Sex. Ich schlief mit ihr und wimmerte vor Kummer, während sie langsam verblutete. Sie vergab mir und hauchte mir ein »Ist schon gut« zu. Dann verdrehten sich ihre Augen. Ich schoss mir in den Kopf, als die Notärzte ankamen.

»S-Sie haben nicht... es w-war kein...«, stotterte Horton.

»Niemand hat's überprüft, Horton! Der Obduktionsbericht kam vor mir an, und die Chefetage war wie geblendet von meinen erstklassigen Referenzen. Die Wichser konnten einfach nicht warten. Haben die Verifizierung übergangen und mich sofort zum Oberdämon der Abteilung ernannt. Das musste früher oder später schief gehen.«

Horton sah mich an, als hätte er sich gerade in die Hose gemacht. Ich hörte Schritte draußen auf dem Flur. Es waren die Männer mit den Forken. Sie kamen meinetwegen.

»Gottverfluchte Scheiße«, murmelte Horton.

Eine Explosion aus Funken und Rauch löschte alles aus. Irgendwo jenseits der Dunkelheit schlug eine ramponierte Glocke.

Als ich wieder zu Bewusstsein kam, fand ich mich an einen Pfahl oben auf einem riesigen, noch nicht entzündeten Scheiterhaufen gekettet. Der Himmel über mir, in dem sich rasend schnell blutunterlaufene Wolken zusammenzogen, bot keine Hoffnung.

»Ich bin unschuldig!«, kreischte Horton hinter mir, als unsichtbare Hände ihn an meinen Rücken fesselten. Unten johlte ein geifernder Mob, während Satan eine ellenlange Liste meiner Verfehlungen vortrug.

Schmierig grinsende Neuankömmlinge kamen geradewegs aus ihren eigenen Feuern zum Scheiterhaufen geeilt und entzündeten ihn mit ihren brennenden Gliedmaßen. Eines war sicher: Diesmal würde es kein Auferstehen geben.

Als die sengenden Flammen um uns herum emporstiegen und unsere Schreie in der verrauchten Luft entschwebten, flüsterte ich mit meinem letzten Atemzug: »Horton, ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube, Sinatra war auf der richtigen Spur.«

Anonymous-9 ist das Pseudonym von Elaine Ash. Sie ist die Autorin des Bestsellers Hard Bite, in dem ein querschnittsgelähmter Rächer und sein Helfer, ein Kapuzineräffchen, Jagd auf flüchtige Unfallfahrer machen. Anonymous-9 lebt in Los Angeles, feiert Partys in Texas und teilt ihre DNA mit Wikingern aus dem frühen Schottland.

Übersetzt von Heiner Eden.